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Brettchenweberei

Erlanget Einblicke in die Handwerkskunst des Brettchenwebens und schauet unseren Fruwen bei der Arbeit zu.

Brettchenweben, eine Handwerkskunst, die schon lange vor unserer Zeitrechnung des Mittelalters im fernen Orient bekannt war. Sie soll sogar schon bei den Ägyptern genutzt worden sein. Ägypten lieg irgendwo neben dem heiligen Land. Ein Strom, mächtiger als unser Rhein soll quer durch das Land fliessen. Aber trotzdem ist das ganze Land verdörrt. Noch in ferner Zukunft, so in 900 Jahren wird bei den Nordmännern (im zwanzigsten Jahrhundert in Skandinavien) wird auf diese Weise gewebt. Doch zurück zu unserem Handwerk: Mit diesem Webverfahren werden die schönsten Borten und Gürtel gewebt. Sogar die höfischen Damen frönen dieser Tätigkeit, wie unser Bild zeigt.

Gewebt wird meist auf hölzernen Webrahmen. Ärmere Leute weben jedoch, wie auch die Menschen früherer Zeiten, nur auf gebündelten Kettfäden, die irgendwo festgebunden werden. Die gebräuchlichsten Rahmen sind Standwebrahmen. Da wir aber mit unserem Lager ständig unterwegs sind, bevorzugen wir die handlicheren, kleineren Leiterwebrahmen.

Communis Pristina
Darstellung des Brettchenwebens im 12. Jahrhundert

Impressionen des Brettchenwebens
Brettchenweben im Lager der Communis Pristina

Impressionen des Brettchenwebens

Brettchenweben als Publikumsattraktion. Besonders bei den Kleinen sehr beliebt

Impressionen des Brettchenwebens

Bortenweben ohne Webrahmen

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