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Unsere Gemeinschaft

Die Mitglieder unserer Gemeinschaft stellen sich vor

Communis pristina ist lateinisch und bedeutet wörtlich übersetzt: "die alte (bzw. ehrwürdige) Gemeinschaft".

Communis Pristina
Communis Pristina

Im 12 Jahrhundert, welches wir darzustellen versuchen, war die Lebenserwartung noch nicht so hoch wie heute. Mit einem Durchschnittsalter von dreiunddreißig Jahren gehört unsere Gemeinschaft eher zu den Älteren. Und wenn ein Soldat oder Ritter mit über vierzig Jahren noch zum Schwert griff, galt er schon als Veteran im hohen Alter.

von Helpenstein
Die Familie um den "Ritter" der Gruppe, Harper von Helpenstein ( † 1183). Die Helpensteins entstammen einem Rittergeschlecht, das bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts in ihrer Stammburg in Helpenstein bei Neuss residierte. Im Jahre 1239 wurden Sie im Auftrag Konrads von Hochstaden, des Erzbischofs zu Köln, aus dieser Stammburg vertrieben und diese geschliffen.
Aleydis und Harper von Helpenstein
Aleydis und Harper von Helpenstein

Philipp von Helpenstein
Philipp von Helpenstein

Hildegundis von Helpenstein
Hildegundis von Helpenstein

Gumprecht von Helpenstein
Gumprecht von Helpenstein
Harper von Helpenstein (*1129 ; †1183) Sohn des Jasper von Helpenstein, eines Ministeralen des Friedrich I. von Schwarzenburg, Erzbischof von Köln, und Richmodis, aus dem Hause derer zu Randerath. In seiner Kindheit erlernt Harper Lesen und Schreiben, sowie die Grundregeln des Kampfes und das Reiten. Schnell zeigt sich seine Abneigung gegen Pferde, die er nur besteigt, wenn es sich gar nicht verhindern lässt. Seine militärische und höfische Ausbildung erhielt er als Knappe bei Roloff von Liedberg. Nach dem Ritterschlag hält Harper um dessen Tochter Aleydis an. Roloff bindet Ihre Hand jedoch an ein Versprechen Harpers. Er soll in die Fussstapfen seines Vaters treten und in die Dienste des Erzbischofes zu Köln, Rainald von Dassel, eintreten. Der Erzbischof seinerseits gewährt Harper die Ehre jedoch nur, wenn er sich am Heerzug nach Jerusalem beteiligt um so Läuterung für begangene Sünden zu erfahren.
Unter Friedrich Barbarossa zieht er so ins heilige Land, wo er jedoch bei der Schlacht bei "Kafr Sabt" in der Nähe von "Tiberias" verwundet wird. Der Feind hält ihn für tot. Glücklicherweise wird er jedoch von Johannitern aufgelesen und nach Akkon gebracht. Nach seiner Genesung schifft er sich mit seinem Knappen ein und segelt gen Heimat.
Von Linnep und der Erzbischof stehen zu Ihrem Wort; so ehelicht Harper seine Aleidys und wird Minesteriale und Schöffe des Erzbischofes zu Köln, wodurch er als Dienstsitz das rheinische Schloss Hülchrath zugesprochen bekommt. Hier wird er noch oft zu Gericht sitzen.
Von Helpenstein stirbt 1183 auf einem Pilgerzug ins Heilige Land bei der Überfahrt von Brindisi nach Tyros am "heissen Fieber". Seine Gebeine finden in der Kathedrale von Tyros Ihre letzte Ruhestätte.

Aleydis von Helpenstein ist gebürtig aus dem Hause Liedberg und da die Helpensteins von jeher ihren Einfluss durch Heirat vergrösserten, wurde sie schon in frühster Kindheit dem erstgeborenen Helpenstein versprochen. Aleydis versteht sich auf die Heilkunst der Kräuter und Steine, das Keltern und das Brettchenweben.

Hildegundis von Helpenstein ist später als Hildegundis von Schönau in die Geschichte und Kirchengeschichte eingegangen

Historischen Hintergrund zu Harper von Helpenstein
Martin und Helena
Martin, Helena, Jan und Lenka
Die Händlerfamilie
Martin und Helena
Martin und Helena

Conrad
Conrad

Lenka
Lenka
Eine Patrizier Familie aus dem Jahre 1190. Ihr Haushalt bestand zurzeit aus dem Tuchhändler Martin, seiner Frau Helena, dem gemeinsamen Sohn Conrad und Ihrer kleinen Tochter Lenka. Ihren Wohlstand verdankten sie dem Tuchhandel, der die Männer ihrer Familie auf ihren Handelreisen bis nach Venedig führte.

Der Tuchhändlersohn Martin war anverlobt mit der ebenso wohlhabenden Händlerstochter Alisa. Bevor es zum Ehegelöbnis der Beiden kommen konnte verstarb Alisa zwölfjährig im Jahre des Herrn 1173 während der Grippeepidemie. Zeitgleich wurde ihre Mutter Haedvien zu Grabe getragen. Ihr Vater Conrad, der erstgeborene Sohn Gosin, sowie ihre jüngere Schwester Helena überlebten die Grippewelle.
Um die guten Beziehungen aufrecht zu erhalten, einigten sich die Väter darauf, Martin mit Helena zu vermählen. Helena, ursprünglich einem Kloster angedacht, ging im Jahre 1181 den heiligen Bund der Ehe mit Martin ein. Martin übernahm nach und nach die Aufgaben seines Vaters und baute die bestehenden Handelsbeziehungen aus.

von Wiuekoue
Christianus von Wiuekoue
Christianus von Wiuekoue
Christianus von Wiuekoue. Ehemaliger Knappe, jetziger jüngster Ritter des Harper von Helpenstein. Gründung 1145 des Kloster Langwaden als Prämonstratenkloster (Stiftung des Grafen Christianus von Wiuekoue. Teilname an den Kreuzzügen unter Papst Eugen 3 und an den Kämfen gegen die Sarazenen unter König Konrad 3. (Christians Bruder Bernhad von Wiuekoue war in den Jahren 1125-1141 Prälatder Abtei Werden.) Stirbt 1172.
von Gerderode
Jasper und Melania von Gerderode
Jasper und Melania von Gerderode
Jasper von Gerderode, tapferer Kämpfer vom Niederrhein, mit seinem frischgefreiten Weib, Melania.
von Leuchtenberg
Diepold und Alexandrine
Diepold und Alexandrine
Geboren wurde Diepold im Jahre 1177 als erster von drei Söhnen des Grafen Gebhard II. von Leuchtenberg und der Gräfin Jutta von Vohburg auf der Stammburg Leuchtenberg in der bayrischen Oberpfalz. Die Jahre bis zu seinem siebten Lebensjahr verbrachte der junge Graf bei der liebevollen und gütigen Mutter.

Nach der Beendigung des siebten Lebensjahres wurde er mit resoluter und strenger Hand des Vaters auf seine Aufgaben und Pflichten als Erbe der Grafschaft erzogen. Eine Verweichlichung des Sohnes wurde von diesem nicht geduldet und der Vater vollzog eine sich widersprechende Erziehung von Härte, Sparsamkeit und Fürsorge. Der Unterricht in Schriftenkunde und Mathematik fand beim Hauslehrer statt. Zur weiteren Kontaktpflege und für den Erwerb von Fremdsprachen wurden kürzere Aufenthalte auf fremden Höfen, sowie dem kaiserlichen Hofes Barbarossa, wurden in die Ausbildung eingeschaltet.

Die militärische Ausbildung wie der Reitunterricht, Reiten mit der Waffe, Zielen auf Zielscheiben, Fechten, Ringen und Bogenschießen erfolgten ab seinem 12ten Lebensjahr. Ebenso wurde Wert auf eine künstlerische Ausbildung gelegt, vom gewählten Ausdruck und dem höflich-respektvolles Verhalten gegenüber dem weiblichen Geschlecht, Ehrgefühl und Großherzigkeit gelegt. Bereits im Alter von 16 Jahren wurde Diepold I. schrittweise in die Geschäfte des Vaters eingeführt und erhielt nach weiteren zwei Jahre den ersehnten Ritterschlag.

Im Jahre 1196 wurde Graf Gebhard II., nach dem Aussterben der männlichen Blutlinie der Landgrafen von Stefling, zum Landgrafen ernannt. Nach dem Tod des Vaters 1199 wurde nun Diepold im Alter von 19 Jahren zum Oberhaupt der Landgrafschaft Leuchtenberg und baute die Stammburg und die dazu gehörige Stadt weiter aus.

Durch die Kontakte des Vaters welche er aufgrund der Beteiligung am 2. Kreuzzug 1147/49 zum Kaiserhof erlangte und der Freundschaft zu dessen Sohn aus der zweiten Ehe mit Beatrix von Burgund, Phillip von Schwaben verbrachte der junge Landgraf des Öfteren Zeit an dessen Hof.

Am Hofe des römisch- deutschen Königs Phillip von Schwaben verweilte zu dieser Zeit, als Zofe dessen Gemahlin Irene von Byzanz, die junge Alexandrine de Salins aus dem Herzogtum Burgund.

Alexandrine wurde im Jahre 1181 als erste der beiden Töchter des Graf Walther IV de Salins und der Gräfin Mabilia von Guînes-Gand in der Stadt Salins-les-Brian in Frankreich geboren. Die Familie Salins erlangte Ihren Titel und Reichtum durch die zur Stadt befindlichen Salzstöcke. Bis zu Ihrem 12ten Lebensjahr verweilte Alexandrine im Haushalt der Eltern. Wie zu jener Zeit üblich erlernte Sie vor allem die Gebote des Christentums und die Tugenden einer Edelfrau: Frömmigkeit, Gehorsam, Ergebenheit und Keuschheit.

Mit der Beendigung des 12ten Lebensjahres wurden sowohl Alexandrine als auch deren jüngere Schwester Maria an den Hof des Kaisers Barbarossa geschickt. Dort lernte Sie Ende des Jahres 1199 auch den jungen Landgrafen Diepold kennen. Diese Begegnung war so einschneidet das nach weiteren zwei Jahren 1202 die Vermählung des Landgrafen Diepold I. von Leuchtenberg mit der Prinzessin Alexandrine de Salins bekannt gegeben wurde.

Seither lebt Sie mit am Hof des Landgrafen in der bayrischen Oberpfalz und führt den Titel Alexandrine de Salins Landgräfin zu Leuchtenberg. Nach der Vermählung und durch die Ländereien der Oberpfalz mit deren reichen Wald- und Fischbeständen ebenso wie durch die reichen Handelsstraßen erlange Diepold innerhalb kürzester Zeit enormen Wohlstand. Durch diesen und dem Kontakt zu Phillip von Schwaben ist er keinem Lehnsherren der Treue verpflichtet.

Bruder Josephus
Bruder Josephus
Bruder Josephus
Gott zum Gruße

Erlaubt, dass ich mich kurz vorstelle:

unter dem Namen Josefus von Jucunda bin ich bekannt. Ich begann mein Noviziat im Zisterzienser Kloster zu Knechtsteden. Geboren 1028 im Flecken Jucunda als 3 Sohn eines Ehrbaren Schmiedes und seinem Weybe. Da meine älteren Brüder Schmiede und Hof erben sollten, gaben meine Eltern mich schon früh zur Erziehung in das Kloster zu Knechsteden damit ich eine Zukunft in der Kirche finden möge. Schnell lernte ich die wichtigsten Dinge nämlich die das ein leben bis zum Tode in einem Kloster nichts für mich sein würde.

Im Alter von 12 Jahre war ich der beste in Mathematik und in der Kust mir Gunst zu erwerben ohne dafür etwas geben oder leisten zu müßen. Als ich das 14 Jahr vollendet hatte und kurz davor stand die Gelübde abzulegen traf es sich das ein Kanoniker aus dem Augustinerstifft zu Köln in unseren Mauern weilte und einen neuen Adlatus brauchte. Sein bisheriger hatte das Leben auf Reisen und im Domstift zu Köln als zu aufregend befunden und sich in ein Kloster zurück gezogen.

Dies war die von mir solang herbeigesehnte Chance aus dem Alltagstrott zu fliehen und in die große weite Welt hinausgehen zu können. In den folgenden Jahren wurde ich den Domherren zu Köln ein unentbehrlicher Helfer sodas ich in den Genuss vielerlei Vorzüge kam und auch weit über die Möglichkeiten meines Standes in der Hierarchie aufstieg.

Im Alter von 30 Jahren fiel ich während eines Vorfalls im Bischofssitz zu Köln einem Kämmerer auf die Nerven der seine Beziehungen spielen ließ und mich kurzerhand dazu verdonnerte mich einem Ministerial Ritter des edlen Herr Reinald von Dasseln anzuschließen der auf Inveturrreise auf den Pfründen des Bischofs war um Ihm in rechtlichen und Wirtschaftlichen Dingen beizustehen da es bekannt war das die Ritter auch schon einmal gerne alle V grade sein ließen.

So stieß ich kurze zeit später zu Harper von Helpenstein und seinem Heerzug bei dem ich mich recht schnell wohl fühlte da es dort sehr ruhig zuging und sich meine Aufgaben auf das Schreiben von Listen und Protokollen bei Gerichtstagen beschränkte. Da mich dieses aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausfüllte habe ich kurz entschlossen das Kochen für die gemeinschaft übernommen.

Der Herr möge eure Schritte leiten und euer Tun segnen.

Anne
Anne
Anne
Anne.